# Einrichtung in der Nähe

Die Einrichtung in der Nähe kopiert Ihre Tessera-Konfiguration direkt über das
lokale Netzwerk von einem Gerät auf ein anderes. Es gibt kein Konto, keine
Cloud und kein Relay — die beiden Geräte sprechen miteinander, vergleichen
einen Code und verschlüsseln die Übertragung Ende zu Ende. **Passwörter und
private Keys wandern nie mit**; das sendende Gerät entscheidet ausdrücklich,
was mitgeht.

## Bevor Sie beginnen

- Auf beiden Geräten muss Tessera in kompatiblen Versionen installiert sein —
  eine Abweichung bricht sauber ab und nennt das Gerät, das aktualisiert werden
  muss.
- Beide müssen im selben Netzwerk sein, die iOS-Berechtigung **Lokales
  Netzwerk** muss erteilt sein, und beide müssen im Vordergrund auf dem
  Einrichtungsbildschirm bleiben — nur dann ist eines der Geräte überhaupt
  sichtbar.
- Das sendende Gerät gibt die Übertragung mit Face ID oder dem Code frei.

## Der Ablauf

1. **Auf dem neuen Gerät** bietet der Bildschirm beim ersten Öffnen — *Nimm
   deine Einrichtung mit* — an, von einem Gerät in der Nähe zu übernehmen.
   Tippen Sie auf **Geräte in der Nähe suchen**. (Das erste Öffnen liegt schon
   hinter Ihnen? Derselbe Ablauf liegt unter **Einstellungen → Sync &
   Continuity → Einrichtung von Gerät in der Nähe empfangen**.)
2. **Auf Ihrem bisherigen Gerät** öffnen Sie **Einstellungen → Sync &
   Continuity → Einrichtung an Gerät in der Nähe senden** und lassen den
   Bildschirm offen.
3. Das neue Gerät listet Ihr bisheriges Gerät auf; tippen Sie darauf, um einen
   verschlüsselten Kanal zu öffnen.
4. **Beide Geräte zeigen einen sechsstelligen Code.** Bestätigen Sie nur, wenn
   sie übereinstimmen — bei einer Abweichung endet der Versuch, und beim
   nächsten Mal werden frische Keys verwendet.
5. **Ihr bisheriges Gerät wählt, was kopiert wird** (siehe unten), und gibt dann
   die gesamte Auswahl mit einer einzigen Face-ID-Abfrage frei.
6. Die Übertragung läuft, die Quelle installiert den Public Key des neuen Geräts
   auf den von Ihnen ausgewählten Hosts, und beide Seiten zeigen einen Beleg.

![Der Freigabebildschirm der Einrichtung in der Nähe von Tessera: Ankreuzfelder für optionale Host-Daten — Startbefehle, Notizen, Umgebungsvariablen, Startskripte, vertrauenswürdige Host-Keys — alle standardmäßig aus, darüber eine Übersicht der Host-Freigaben mit dem Hinweis „weder Passwörter noch private Keys wandern mit“ und eine Taste „Ausgewählte Auswahl freigeben“.](https://bambouville.com/docs/assets/img/nearby-grants.png)

*Das sendende Gerät listet jeden Host und jedes Feld auf, bevor irgendetwas übertragen wird.*

## Wählen, was kopiert wird

Der Freigabebildschirm auf dem sendenden Gerät ist bei jedem Feld ausdrücklich:

| immer (wenn Sie freigeben) | optional, standardmäßig aus | nie auf der Leitung |
| --- | --- | --- |
| Hosts — Name, Adresse, Port, Benutzer, Transport, Startmodus, Tags; Jump-Routen; Weiterleitungsregeln; übertragbare Darstellungs- und Terminaleinstellungen | Startbefehle · Notizen · Umgebungsvariablen · Startskripte · vertrauenswürdige Host-Keys | **Passwörter · private Keys** · Key-Material jeder Art · Sicherheitseinstellungen · Sitzungszustand |

Die optionalen Felder stehen separat, weil sie Geheimnisse enthalten können
(Startbefehle und Umgebungsvariablen tun das häufig) oder
Vertrauensentscheidungen verändern (importierten Host-Keys wird ohne erneute
Nachfrage vertraut). Bei jedem neuen Versuch stehen sie wieder auf aus.

Für jeden Host kann die Quelle außerdem **Zugriff gewähren**: Sie installiert
den eigenen Public Key des neuen Geräts über ihren vorhandenen Key-basierten
Zugang. Hosts, die nur mit Passwort arbeiten, sind ausgeschlossen — das Passwort
bleibt, wo es ist, und das neue Gerät fragt beim ersten Verbinden danach.

## Nach der Übertragung

Das neue Gerät zeigt, was angekommen ist — Hosts, Jump-Routen,
vertrauenswürdige Keys — und einen Zugangsbeleg pro Host: **autorisiert**, wo
eine Key-Freigabe geklappt hat, und eine Abkürzung *Später konfigurieren* in den
Host-Editor, wo nicht. Importierte Hosts bringen keine Anmeldeinformationen mit;
alles, was nicht per Key autorisiert ist, fragt also beim ersten Verbinden
schlicht nach.

Ein paar Verhaltensweisen, die man kennen sollte:

- Es wird nie etwas überschrieben. Ein Host, der lokal bereits existiert, wird
  übersprungen, und ein widersprüchlicher vertrauenswürdiger Host-Key wird
  beiseitegelegt und unter
  [bekannte Hosts](https://bambouville.com/docs/de/host-keys/#die-seite-bekannte-hosts) zur Prüfung
  markiert, statt ersetzt zu werden.
- Darstellungs- und Terminaleinstellungen der Quelle werden unverändert auf das
  neue Gerät angewandt.
- Wechselt eine der beiden Apps in den Hintergrund, wird die Übertragung
  abgebrochen; nichts Halbfertiges gilt als freigegeben, bevor seine
  Key-Installation tatsächlich geklappt hat.
- In der kostenlosen Stufe fragt ein Import, der das Limit gesicherter Hosts
  überschreiten würde, was Sie behalten wollen — oder
  [unbegrenzte Hosts freischalten](https://bambouville.com/docs/de/unlimited-hosts/).

## Das ist keine Synchronisierung

Die Einrichtung in der Nähe ist eine einmalige Kopie, keine
Hintergrund-Synchronisierung — nach ihrem Abschluss sind die beiden Geräte
wieder unabhängig. Um zwischen *laufenden Sitzungen* auf bereits eingerichteten
Geräten zu wechseln, siehe [Kontinuität](https://bambouville.com/docs/de/continuity/).
